Erste Eindruecke

Nur wenige Stunden hier, und schon der erste Eintrag. Doch erstmal der Reihe nach…

Nachdem ich schoen um 5 Uhr morgens aus dem Bett stieg, ging es mit dem Auto zum Muenchner Flughafen. Nach einer kleinen Irrfahrt ueber das Flughafengelaende, bei dem mehrere Kreisverkehre und diverse Falschabfahrten im Spiel waren, standen wir doch schliesslich in einem Parkhaus. Im Flughafen verlief der Check-In problemlos, 21,3 Kilo hatte der Koffer, ein paar mehr waeren wohl auch nicht negativ aufgefallen. Nach dem emotionalen Abschied von meiner Schwester ging es dann fix rein in den Flieger.

Der Flug selbst war sehr angenehm, da es zum einen fuer lediglich zwei Stunden Flug ausreichend yu essen gab, und sich mein einer Sitznachbar, ein Halbgrieche, als ausserst unterhaltsamer Zeitgenosse und Griechenlandexperte erwies. So verging – diese abgedroschene Phrase sei verziehen – die Zeit wie im Flug.

Nach einem Tiefflug ueber das kahle Land und mehr setzte die Maschine auf und mich auf dem griechischen Boden ab. Mit demTaxi sollte es zum vom Flughafen zum Studentenwohnheim gehen, doch da kam die erste Huerde: der von mir angesprochene Taxifahrer verstand kein Wort Englisch oder Deutsch, und die Strasse kannte er auch nicht. Erst ein weiterer Taxifahrer konnte ihm sagen, wo es hingehen soll. Vor dem Wohnheim mitten in der Stadt abgesetzt war ich etwas orientierungslos, den die Tuer war verschlossen. Tja, zum Glueck haben ein paar nette Damen und kuenftige Mitstudentinnen geoeffnet.

Nachdem ich nach kurzem Warten auch den Vermieter antraf, bekam ich mein Zimmer, und kleiner Schock: verdammt klein, mit nur einem Fenster zum Hinterhof raus, nicht wirklich hell ohne Licht, mhm dafuer 10 Euro am Tag. Kuechenzeile und Bad wird mit nem Tuerken geteilt, der allerdings erst morgen frueh anreist. Der hat ein fast doppelt so grosses Zimmer, mit mehreren Fenstern und Tageslicht. Naja, dafuer hat er die laute Strasse. Klopapier fehlt allerdings, das muss ich neben einigen anderen Kleinigkeiten noch besorgen.

Kaum angekommen, gings mit den Damen auch gleich nach dem Motto „Zwo eins Risiko“ auf die Suche nach dem naechsten Strand,. Nach ner Busfahrt und einem laengerem Marsch, bei dem sogar kurz eine Gewitterfront leichten Nieselregen und einige Blitze hervorbrachte, gelangten wir ein einen „kleinen“ Strand mit Badeverbot. So also nur Fuesse ins Wasser, ein wenig in die Sonne gucken und Rueckweg antreten.

Das wars eigentlich schon, auch wenn das ganze wie ein Erlebnisbericht in der 5. Klasse heruntergeschrieben ist. Nun sity ich im Internetcafe um die Ecke, mit 1 Euro fuer die Stunde durchaus bezahlbar. Nur die Tastatur macht ihre kleinen Probleme, Z und Y sind vertauscht, und die ganzen Kommata und Anfuehrungszeichen liegen auf anderen Tasten, auf Umlaute und scharfes „S“ muss ich ab sofort sowieso verzichten.

Fuer den ersten Tag kann ich abschliessend sagen: bin problemlos angekommen, hab die ersten Leute kennengelernt, morgen geht’s erst richtig los mit Sprachkurs und allem drum und dran.
Ich bin gespannt! Die naechsten Tage folgen dann vielleicht auch die ersten Fotos…

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Thessaloniki

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s