Monatsarchiv: Oktober 2008

In letzter Sekunde nach Rhodos und gemütlich zurück

Von Mittwochabend bis Montagmorgen war das Double-T-Team nun mit auf der sehr schönen Insel Rhodos unterwegs. Nach einem abenteuerlichen Start, bei dem wahrlich in letzter Sekunde die Fähre erreicht wurde, hatten wir die geballte Ladung Toursmisprogramm: Strand, Schwimmen, Sonnenbrand (nicht ich 😉 Kultur, mit dem Auto über die Insel heizen, Sonnenuntergänge genießen, in Tavernen schlemmen, sich über die Standard-Touristen lustig machen (wir sind ja schließlich griechische Touristen, aus dem eigenen Land) usw..

Und natürlich werd ich mal mit mehr Zeit nochmal einen detailierten Bericht über meine Abenteuer auf der Insel an dieser Stelle nachreichen (jaja immer diese Versprechungen). Vielleicht finde ich an diesem langen Wochenende mal Zeit für ein paar Zeile, den a) ich fahre mal nicht weg, und b) Dienstag ist der große Nationalfeiertag Epétios tou Ochi (Jahrestag des „Neins“) hier in Griechenland (dazu nächste Woche mehr), und am Montag wird die Uni nur am Vormittag abgehalten. Und da ich am Nachmittag Neugriechischsprachkurs habe und abends dann noch ein Seminar, heißt das für mich nix zu tun. Allerdings haben wir gerade schon Besuch aus Thessaloniki, der sich am Sonntag noch vermehren wird durch das Einnisten mehrerer Freundinnen meiner Mitbewohnerin. Und die wollen ja alle auch beschäftigt werden.

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Schon wieder weg…

Spontan gehts Morgenabend Richtung Rhodos, nochmal die letzten Sonnenstrahlen zusammenkratzen, sich einen Batzen neuer Eindrücke ins Gesicht schmeißen lassen und das Meeressalz auf der Haut in der Spätsommersonne verkrusten lassen. Rückkehr is auch ungewiss, einfach mal los und weg. Sehr fein. Nochmehr worüber ich mal hier dann schreiben muss.

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Einmal Spetses und länger zurück

Eigentlich wollte ich ja Windsurfen auf Naxos, mich auf das Brett stellen, das Riff hochreisen und mit einer guten auflandigen Brise über das Wasser gleiten. Tja, Pech gehabt, ein kurzes Telefonat mit der Surfstation  auf Naxos hatte ergeben, dass für letztes Wochenende Windstärken von 8-12 prognostiziert wurden. Für einen Anfänger wie mich ist das auf jeden Fall zuviel, bei solchen Winden wagen sich nur die absoluten Professionals aufs Meer. So musste ich umdisponieren, eine Insel und Meer waren trotz allem das Ziel, und von einer befreundeten Griechin wurde mir nahegelegt, nach Spetses zu reisen, einer kleinen schönen Insel, die eher Griechen als Urlaubsziel dient als Massen von (nun wie auf Santorini in der Nachsaison eher fetten amerikanischen) Touristen. Also nun halt Spetses, wie sang doch Rudi Carrell: Lass dich überraschen!

Für die meisten Griechen hat mit nur gut 20-25 Grad schon der Winter Einzug gehalten. Auf meinem Kurztrip zur Insel Spetses fand ich komplett geschlossen Strandanlagen vor, und außer mir waren so gut wie keine Badegäste anwesend. Ein Traum also, die Mittagssonne brezt immer noch so, dass ich mir bei meiner samstäglichen Mountainbikeumrundung der Insel sogar einen kleinen Sonnenbrand zugezogen habe. Auch dort gab es wunderbare menschenverlassende Strände, bei denen man aus dem Schwärmen gar nicht herauskommen kann. An einigen Stellen sorgen ein paar Schirme und verlassene Tourismusbeachanlagen fast schon eine angenehme postapokalyptische Stimmung, bei der nur wenige Dinge an die Existenz menschlichen Daseins erinnern. Vielleicht sollte man den neuen Terminatorfilm oder einen neuen Madmax im Herbst in hellenischen Gefilden drehen, das Land eignet sich daüfr hervorragend.

Aber die ersten Anzeichen für den Einzug des Herbstes (namentlich Wind und der damit verbundene Wellengang) machten meiner Rückreise per Fähre nach Pireus mit einem geplanten Zwischenstopp auf der Insel Hydra, auf der es eigentlich keine Autos und nur vierbeinige Lebewesen wie Pferde und Esel als Fortbewegungsmittel gibt, einen Strich durch die Rechnung. Um überhaupt wieder nach Athen zu gelangen bei der vorläufigen Cancelung (was für ein dreckiger anglizistischer Neologismus) aller Fähren, fuhr ich mit einem Wassertaxi ans naheliegende Festland, mit einem Taxi zum nächstgrößeren Ort, um dort mit dem Bus über Land nach Athen zu reisen. Mit der Fähre nach Spetses sinds nur 2,5 Stunden, der Rückweg betrug dann dagegen 8 Stunden. Aber ich war in guter Gesellschaft mit einem britischen Mitreisenden, und von der Peloponnes habe ich auch schon einen ersten Eindruck bekommen.

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Lebenszeichen aus Athen

Sorry dafür,  dass die Berichterstattung über meine Aktivitäten der letzten Wochen komplett in die Stagnation geraten sind, aber auf meinen Reisen und während der ersten richtigen Tagen in Athen war die Zeit fürs Internet doch sehr rar gesäht. Und da dies auch erstmal wohl für ein paar Tage weiter fortschreitet, gibts mal heute nur kurz eine Zusammenfassung der letzten Wochen.

Nach dem Windsurfen auf Naxos, das ausgesprochen „para para katapliktika“ war (sprich: fucking great), trieb es mich weiter Richtung Bilderbuchinsel Santorini (oder besser „Thira“ unter den Hellenen genannt), wo ich dann auch mal wieder eher Tourist spielen durfte. Hoffe auch mal die Zeit zu finden, nochmal einen Erfahrungsbericht über Sonnenbrände an eher ungewöhnlichen Körperregionen, rote Strände, herzerweichende Sonnenuntergänge und einem der angenehmsten Bookstores überhaupt erzählen zu können. Termin: Irgendwann in den nächsten Wochen hier.

Seit über einer Woche bin ich zurück in Athen, und nach einer Einführungswoche (die nicht so berauschend war und auch von uns mit eigenem Programm gefüllt wurde) ging vorgestern die Uni los, auch dazu noch mehr in nächster Zeit. Nur soviel: Ich habe Enni Morricone das römische SInfonieorchster dirigieren sehen, dann trieb es mich von einer Party zur nächsten, und R.E.M. und Kaiser Chiefs habe ich for free bei der großen Eröffnungsfeierei für „MTV Greece“ gesehen.
Dieses Wochenende gehts entweder nochmal nach Naxos zum Windsurfen, oder bei Flaute evtl nach Thessaloniki, oder ganz woanders hin. Über 20 Grad isses sowieso mindestens hier im Süden überall.

PS.: Aufgrund technischer Probleme lassen sich gerade keine Fotos hochladen, sonst würden sich hier natürlich einige pittoreske Erinnerungsfragmente wiederfinden. Nächster Eintrag erfolgt auch hoffentlich wieder in einem kürzerem Intervall!

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