Ruhe zwischen den Fronten

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Die letzte Nacht verlief ruhiger als die vorangegange, nur vereinzelte Schreie und Explosionsgeräusche von Gaskartuschen waren hörbar. Am Montagmorgen gegen 11 Uhr zeigt sich die Lage um die Politechnio ebenfalls beruhigt, nicht nur bedingt durch den klaren Himmel und Sonnenschein. Die Rauchwolken haben sich verzogen, aber die Luft enthält noch merklich Elemente von Tränengas und Rauch. Die Augen sind gereizt, viele Passanten halten sich Taschentücher vor das Gesicht, und es kratzt im Rachen.

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Die Kämpfe zwischen Polizei und Autonomen sind momentan scheinbar beendet. Die sich in der Universität verschanzten Autonomen sitzen vereinzelt im Hof der Universität um brennende Tonnen herum und frühstücken. Am Haupteingang verlassen einige Autonome mit Gesichtsmasken die von der Polizei unbewachten Tore und verteilen auf der Patissio einige Flyer. Die Polizeieinheiten in den Straßen um die Universität herum sind sichtlich entspannt, sie lehnen gegen Häuserwände, trinken Frappé oder essen ein Sandwich.

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Die umliegenden Straßen zeugen allerdings von den Ausschreitungen der letzten Tage. Zerstörte Läden, ausgebrannte Autos und ein Meer aus Glasscherben säumen die Parodos Stourani. Nach ersten Gerüchten sei aber bald mit weiteren Ausschreitungen zu rechnen.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Ruhe zwischen den Fronten

  1. Frank

    Super blog! Weiter so!
    Kann das alles nur bestaetigen.

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